Jeder Meilenstein für ein stabiles Morgen
Eine verlässliche bauliche und technische Infrastruktur bildet die Grundvoraussetzung für eine sichere Patientenversorgung und moderne Arbeitsbedingungen. Für den Bereich Strategisches Baumanagement, Technik und Instandhaltung war das Jahr 2025 von bedeutenden baulichen Meilensteinen und Weichenstellungen geprägt. Unter der Leitung von Michaela Fasching, MSc. MBA wurden an allen Standorten zukunftsweisende Modernisierungs- und Bauprojekte umgesetzt und vorangetrieben.
Ein Jahr erreichter Ziele und neuer Herausforderungen
2025 stand im Zeichen großer, langjährig geplanter Etappensiege über verschiedene Häuser hinweg:
LKH Rankweil
Nach über einem Jahrzehnt Planung und Umsetzung wurde im November 2025 der Neubau der Erwachsenenpsychiatrie offiziell eröffnet – ein Meilenstein für die psychiatrische Versorgung in Vorarlberg. Bereits im Juni erfolgte zudem der Spatenstich für den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der „Neuen Mitte“ als künftigem zentralem Ambulanz- und Eingangsbereich.
LKH Bludenz
Im Rahmen der schrittweisen Generalsanierung wurde der neue OP-Bereich fertiggestellt und feierlich eröffnet. Zudem gelang die erfolgreiche Übersiedelung der Nachsorgestation Maria Rast in ein adaptiertes Bestandsgebäude. Was ursprünglich als Übergangslösung geplant war, wird aufgrund der guten räumlichen und organisatorischen Anbindung an den Standort Bludenz als sinnvolle Dauerlösung fortgeführt.
LKH Feldkirch
Die neuen Patientenzimmer der Pädiatrie auf der Fläche der ehemaligen Kinderintensivstation wurden bezogen. Nach dem Austausch des Computertomographen nahm auch der neue Schockraum seinen Betrieb auf.
Neben den baulichen Erfolgen forderten ein spürbar enger werdender finanzieller Rahmen sowie die im Zuge des neuen Spitalscampus Vorarlberg festgelegten Zeitvorgaben das Team. Der Spitalscampus dient künftig als zentrale Leitplanke für die übergeordnete Standortentwicklung und Projektplanung.
Räume schaffen für eine moderne und sichere Versorgung
Neben medizinischer Expertise und menschlicher Zuwendung braucht es eine Infrastruktur, die eine verlässliche Patientenversorgung ermöglicht. Das Jahresthema „Wir sind sicher: Vorarlberger Landeskrankenhäuser“ schließt daher das Schaffen von Räumlichkeiten ein, die Sicherheit geben. Der Leitsatz „Form follows function“ prägt dabei die Arbeit der Abteilung: Bauen im Gesundheitswesen verlangt, dass die bauliche Lösung konsequent den klinischen und pflegerischen Abläufen folgt.
Ein Paradebeispiel dafür ist die neue Erwachsenenpsychiatrie in Rankweil: Kurze Wege zwischen Stationen und Therapiebereichen, viel Tageslicht, Naturmaterialien und ein offenes Raumgefühl unterstützen das medizinische Personal und fördern den Genesungsprozess.
Sicherheit durch Vertrauen, Standards und Nachhaltigkeit
Sicherheit im Bereich Bau, Technik und Instandhaltung umfasst Brandschutz, Hygienestandards, die durchgängige Verfügbarkeit von Medizin- und Gebäudetechnik durch die laufende Instandhaltung der Bestandsanlagen. Zusätzliche Sicherheit im Alltag geben klare, rechtskonforme Prozesse, insbesondere im Vergabewesen. Auch im Umweltmanagement setzt die Abteilung wichtige Akzente: Bei allen Projekten fließen Lebenszykluskosten, Energieeffizienz und nachhaltige Materialien frühzeitig in die Bewertung und Priorisierung ein.
Im Miteinander standen 2025 die Festigung und der Ausbau der neuen Teamstruktur sowie die enge standort- und fachübergreifende Zusammenarbeit im Fokus. Gefragt waren Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, auch unter budgetärem Druck lösungsorientiert zu agieren.
Sicherheit beginnt für uns damit, dass sich alle Beteiligten in Bauprozessen gut informiert und eingebunden fühlen. Deshalb war eine offene, verständliche Kommunikation – auch wenn Entscheidungen nicht immer sofort nachvollziehbar waren – eine der wichtigsten Stärken, die unser Team im Jahr 2025 gebraucht hat.
Zukunftsorientierte Masterplanung
Um die Vorarlberger Landeskrankenhäuser langfristig zukunftssicher aufzustellen, entwickelt der Bereich eine übergeordnete Zielplanung und leitet daraus standortspezifische Masterpläne ab. Für den Standort Feldkirch wurden 2025 der künftige Flächenbedarf erhoben (Volumenstudie) und eine Investitionseinschätzung für die nächsten 15 bis 20 Jahre erarbeitet.
Ziel ist immer eine vorausschauende, standortübergreifende Steuerung aller Vorhaben. Abteilungsleiterin Michaela Fasching, MSc. MBA blickt ambitioniert in die Zukunft: „Für die kommenden Jahre wünsche ich mir eine stärkere Zentralisierung und Standardisierung der technischen Facility-Services über alle fünf Standorte hinweg sowie eine noch konsequentere, langfristig ausgerichtete Standort- und Investitionsplanung.“