Wir sind sicher

Geschäftsbericht 2025

Baustart für die neue Kinder- und Jugendpsychiatrie

Sicher arbeiten

Eine große Gruppe von Beteiligten mit weißen Bauhelmen und Spaten steht nebeneinander aufgereiht auf der Baustelle vor einem Bagger.

Spatenstich für sicheres Arbeiten und optimales Behandeln

Im Juni 2025 fand der Spatenstich für den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Landeskrankenhaus Rankweil statt. In dieses zukunftsweisende Projekt investierten die Vorarlberger Landeskrankenhäuser rund 60.800.000 Euro. Ziel war es, optimale infrastrukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Arbeitsplatzqualität und die Sicherheit für die Fachkräfte in der Betreuung junger Menschen nachhaltig zu verbessern.

Auf einer Gesamtgeschossfläche von rund 4.700 Quadratmetern wurden mit Baubeginn hochfunktionale Räumlichkeiten für die multiprofessionellen Teams aus Pflege, Ärzteschaft, Psychologie und Therapie geschaffen. Neben Stationen mit jeweils rund 30 Betten sind spezifische Ambulanz-, Therapie- und Beschulungsräume vorgesehen. Diese durchdachte räumliche Strukturierung soll reibungslose Abstimmungsprozesse fördern und ein sicheres Arbeiten für alle beteiligten Berufsgruppen ermöglichen.

Die Neue Mitte: ein sicherer Knotenpunkt

Parallel zum Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie entsteht die so genannte Neue Mitte als ein zentrales Eingangsgebäude. Die hell und übersichtlich gestaltete Halle soll Patient:innen sowie Angehörigen die Orientierung erleichtern und gleichzeitig die täglichen Laufwege des Personals maßgeblich optimieren. Auch hier ist die Struktur darauf ausgelegt, die Schnittstellen im Arbeitsalltag zu beruhigen und die allgemeine Sicherheit auf dem Krankenhausgelände für alle Mitarbeitenden spürbar zu erhöhen.

Viel Holz und helle Oberflächen

Die Architektur sorgt mit hellen Oberflächen und Holzeinbauten, aber auch mit deeskalierenden Strukturen, für eine ruhige, freundliche Stimmung, die auf Patient:innen wie Mitarbeitende positiv wirkt. Während sich die Mitarbeitenden in einem sicheren Arbeitsumfeld bewegen, wird Krisensituationen effektiv vorgebeugt.

Auf einen Blick

Bauvolumen Kinder- und Jugendpsychiatrie: 18.195.8 m³
Bauvolumen Neue Mitte: 9.383,6 m³
Gesamtgeschossfläche Kinder- und Jugendpsychiatrie: 4.738,6 m²
Gesamtgeschossfläche Neue Mitte: 2.280,7 m²
Architektur: Marte.Marte Architekten ZT GmbH
Baukostensumme: ca. € 60,8 Mio.
Geplante Eröffnung: Frühjahr 2029

Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat in Vorarlberg einen besonders hohen Stellenwert – das gilt sowohl für die Prävention als auch für die medizinische Versorgung. Mit dem Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie am LKH Rankweil setzen wir ein starkes Zeichen: Die psychiatrische Versorgung junger Menschen ist ein zentraler Pfeiler, um ihnen in schwierigen Lebensphasen Halt, Stabilität und Perspektive zu geben.

Wir wissen, dass die Herausforderungen in diesem Bereich in Zukunft weiter zunehmen werden. Umso wichtiger ist es, heute schon die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen – mit modernen Räumlichkeiten, interdisziplinären Teams und einem ganzheitlichen Versorgungsansatz. Mein großer Dank gilt allen, die hier tagtäglich – rund um die Uhr – mit großem Engagement und hoher Fachkompetenz für das Wohl der jungen Patientinnen und Patienten da sind.

Martina Rüscher, MBA, MSc / Gesundheitslandesrätin

Von psychiatrischen Erkrankungen betroffene Kinder und Jugendliche gehören zu der vulnerabelsten und schützenswertesten Gruppe in unserer Gesellschaft. Eine Gruppe ohne große Lobby. Daher ist großartig, dass jetzt, in sicherlich schwierigen Zeiten, eine solche Bauinvestition getätigt wurde. Jede Ausgabe in diesem Bereich hilft den Kindern und ihren Familien in ihrer Not im Jetzt, hat aber auch Auswirkungen auf die Zukunft. Kinder, die genesen, schaffen es sich einzugliedern und im Erwachsenenalter ein selbstbestimmtes Leben zu führen. So gesehen ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie einer der Bereiche in der Medizin mit dem größten und lohnenswertesten Investitionsbedarf. Umso mehr freuen wir uns über den Spatenstich!

Prim. Dr. Jan Di Pauli / Chefarzt LKH Rankweil

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