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Geschäftsbericht 2025

„Kardiologie Interaktiv“ feiert Premiere

Sichere Zukunft

Blick von hinten auf ein voll besetztes Fachpublikum, das einem Referenten am Rednerpult aufmerksam zuhört.

Erstmals in ihrer 22-jährigen Geschichte gastierte die Jahrestagung im Ländle. Rund 100 Ärzt:innen diskutierten im Jänner 2025 in Feldkirch über praxisrelevante Fortschritte der Herzmedizin.

Der medizinische Fortschritt verlangt nach kontinuierlichem Austausch. Nach 21 Jahren an wechselnden Orten in ganz Österreich feierte die Jahrestagung „Kardiologie Interaktiv“ am 10. und 11. Jänner 2025 ihre Vorarlberg-Premiere. Das Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch holte das renommierte Format ins Hotel Montfort. 18 Expert:innen aus namhaften Kliniken in Wien, Klagenfurt, Linz und Feldkirch trafen auf rund 100 teilnehmende Ärzt:innen. Das gemeinsame Ziel: ein praxisnaher und intensiver Wissenstransfer.

Im Zentrum der Tagung stand der klinische Alltag. Die Vortragenden präsentierten neue Entwicklungen anhand konkreter Fallbeispiele. Primar Priv.-Doz. Dr. Matthias Frick, Leiter der Abteilung Innere Medizin I am LKH Feldkirch, betonte den interaktiven Charakter der Veranstaltung. Der unmittelbare, kritische Diskurs mit den Teilnehmenden stand im Fokus. Auf der Agenda fanden sich Updates zu aktuellen europäischen Leitlinien sowie neue medikamentöse und interventionelle Strategien. Schwerpunkte bildeten zudem komplexe Herzklappenerkrankungen und Rhythmusstörungen. Auch die besonderen Herausforderungen der geriatrischen Kardiologie und der Einfluss von Adipositas auf das Herz boten viel Raum für tiefergehende Debatten.

Heute behandeln, was früher inoperabel war

Die Kardiologie erlebte in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen grundlegenden Wandel. Katheterverfahren retteten früher vorrangig bei klassischen Herzinfarkten Leben. Heute bewähren sie sich ebenso bei der Behandlung von Rhythmusstörungen oder Herzklappenerkrankungen. Fehlleistungen des Herzens, die in der Vergangenheit als inoperabel galt, sind nun operabel. Zeitgleich revolutionieren hochwirksame Medikamente gegen Herzschwäche, hohe Cholesterinwerte und Adipositas die medikamentöse Therapie. Die Herzmedizin ist heute exzellent gerüstet, um schwerwiegendste Kreislauferkrankungen effektiv zu bekämpfen.

Hohe fachliche Expertise

Die Abteilung Innere Medizin I des LKH Feldkirch veranstaltete die Tagung in eigener Regie. Fünf der 18 referierenden Expert:innen stammten aus dem eigenen Haus. Dies unterstrich die hohe fachliche Kompetenz der Abteilung, die pro Jahr rund 3.300 stationäre Patient:innen betreut und rund 22.700 ambulante Frequenzen verzeichnet. Der persönliche Austausch und die differenziert aufbereiteten Fallbeispiele lieferten den Ärzt:innen frische, praxisnahe Impulse für ihren anspruchsvollen Berufsalltag.

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